Migration

Strato V-Server sind schon seit Ostern zeitweise kaum zu erreichen. Es ist Zeit für Veränderungen.

Die gute Nachricht vorweg: es sind keine Daten verloren gegangen, alles läuft, und ich habe ein neues Back-up Konzept!

Die Langversion:

Es begann am Karfreitag. Ich betreibe einige virtuelle Server, eigentlich immer in der Annahme, dass man mit virtuellen Maschinen auch flexibler ist als mit physikalische Hardware. Bei Strato und Hosteurope. Server zum Discountpreis. Eigentlich muß das nicht zwangsläufig schlecht sein.

Für Ostern hatten wir eine online Vernissage geplant, eine Maßnahme im Rahmen von COVID-19. Leider, leider, konnte man auf den Server nicht zugreifen. Technische Probleme nun ja, das kann ja mal passieren.

Jetzt, Ende Mai gibt es diese Probleme immer noch.

Nicht nur bei einem, nein gleich bei mehreren virtuellen Servern. Und es ist kein Ende abzusehen.

Die Kommunikation mit dem Service ist suboptimal. Sie twittern bei @strato_hilft dass die Probleme behoben sein – zweimal bin ich darauf reingefallen und habe es geglaubt.

Zum Glück habe ich aber auch rechtzeitig angefangen die backups auch zu anderen Providern zu spiegeln. Zwar nicht alle, zum Glück aber die meisten. Und die, die fehlten ließen sich trotz des grottenschlechten Antwort – Zeitverhaltens mit Rsync rüberziehen.

Natürlich gibt es dann immer ein paar kleine Schwierigkeiten, so hatte Beispiel Plesk Obsidian einen bug der das Zurückspielen von backups betraf.
Aber auch das ist inzwischen behoben.
Dennoch bleibt immer genug Arbeit, MySQL wartet zum Beispiel andere Index-Längen (Angelo/Barracuda) für Nextcloud, die Mail-quota Einstellungen sind bei der kleinsten Plesk-Lizenz aus der GUI verschwunden und man fängt erstmal das Suchen an und lauter so ein unnützer Zeitverlust …
Mittlerweile sind die Konfigurationen stabil, und es fühlt sich fast an wie ein kleines “hoch verfügbares” Cluster.

STRATO, Retzer, Hosteurope ab. Das umschalten auf einen anderen Provider ist nur eine Sache von Minuten.

Das Nameserver update geht schnell, mit dig (mehrmals) lassen sich anscheinend die Einträge ‘refreshen’.

Nur nicht vergessen, auch auf der lokalen Maschine das lookup zu forcieren: sudo killall -HUP mDNSResponder

Und Nützlich ist auch:

 

rsync -rva source.domain:directory destionation.domain:target/

 

plesk bin pleskrestore –restore   /path/to/backup  -verbose   -only-sites domain.be -domain-name domain.be

Eventuell quota anpassen

plesk bin subscription_settings –info domain.com
plesk bin mail –update infodomain.be -mbox_quota 1G
https://docs.plesk.com/en-US/obsidian/cli-linux/37982/

Nextcloud 4-Byte support -nicht vergessen “Barracuda” check/setting Mysql
mysql> show variables like ‘innodb_file_format’;