3D Scans

The Apple WWDC 2021 gave 3D scanning some new impulse. Unfortunately, compiling and running the examples requires not only XCODE 13 but also MacOS 12 Monterey. It’s easy to forget how processing intense photogrammetry is.
Calculating this little doll with Metashape as alternative will take hours. Optional look at (for large objects) at the LIDAR scanner on the iPhone / iPad pro and the software 3Dscan or the face scanner (better resolution for small objects)

Lightroom 6 crashes on Mojava, Catalina and Big Sur

Ok, in 2021 it’s really not the latest version of Adobe but it still servers it’s purpose. At least it did until yesterday. After switching to „persons“ it crashed. Worse, it did not start-up again and kept crashing. There were lot’s of suggestions on the web, mostly about clearing the cache. What had helped at then end was much more simple: Reset Lightroom to the defaults by pressing OPT+SHIFT while starting the app.

Plesk Migration von Nextcloud

Plesk Migration von Nextcloud

Migration von Nextcloud mit dem Plesk Migrations-Tool scheitert falls auf dem Quellsystem MySQL 4-byte Unterstützung konfiguriert ist, aber auf dem Zielsystem nicht,

Internal error

ERROR: PleskExceptionDatabase: DB query failed: SQLSTATE[HY000] [2002] No such file or directory (Mysql.php:60)

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Abhilfe schafft man dadurch, dass MySQL 4-byte Unterstützung vor der Migration auf der Zielsystem konfiguriert wird.
Check: 
mysql> show variables like 'innodb_file_format';
Falls das nicht "Barracuda" ist, dann 
mysql> SET GLOBAL innodb_file_format=Barracuda;
in der Konfigurationsdatei:
[mysqld]
innodb_large_prefix=true
innodb_file_format=barracuda
innodb_file_per_table=1
Anschließend den Service Neustarten. 


Migration

Migration

Strato V-Server sind schon seit Ostern zeitweise kaum zu erreichen. Es ist Zeit für Veränderungen.

Die gute Nachricht vorweg: es sind keine Daten verloren gegangen, alles läuft, und ich habe ein neues Back-up Konzept!

Die Langversion:

Es begann am Karfreitag. Ich betreibe einige virtuelle Server, eigentlich immer in der Annahme, dass man mit virtuellen Maschinen auch flexibler ist als mit physikalische Hardware. Bei Strato und Hosteurope. Server zum Discountpreis. Eigentlich muß das nicht zwangsläufig schlecht sein.

Für Ostern hatten wir eine online Vernissage geplant, eine Maßnahme im Rahmen von COVID-19. Leider, leider, konnte man auf den Server nicht zugreifen. Technische Probleme nun ja, das kann ja mal passieren.

Jetzt, Ende Mai gibt es diese Probleme immer noch.

Nicht nur bei einem, nein gleich bei mehreren virtuellen Servern. Und es ist kein Ende abzusehen.

Die Kommunikation mit dem Service ist suboptimal. Sie twittern bei @strato_hilft dass die Probleme behoben sein – zweimal bin ich darauf reingefallen und habe es geglaubt.

Zum Glück habe ich aber auch rechtzeitig angefangen die backups auch zu anderen Providern zu spiegeln. Zwar nicht alle, zum Glück aber die meisten. Und die, die fehlten ließen sich trotz des grottenschlechten Antwort – Zeitverhaltens mit Rsync rüberziehen.

Natürlich gibt es dann immer ein paar kleine Schwierigkeiten, so hatte Beispiel Plesk Obsidian einen bug der das Zurückspielen von backups betraf.
Aber auch das ist inzwischen behoben.
Dennoch bleibt immer genug Arbeit, MySQL wartet zum Beispiel andere Index-Längen (Angelo/Barracuda) für Nextcloud, die Mail-quota Einstellungen sind bei der kleinsten Plesk-Lizenz aus der GUI verschwunden und man fängt erstmal das Suchen an und lauter so ein unnützer Zeitverlust …
Mittlerweile sind die Konfigurationen stabil, und es fühlt sich fast an wie ein kleines “hoch verfügbares” Cluster.

STRATO, Retzer, Hosteurope ab. Das umschalten auf einen anderen Provider ist nur eine Sache von Minuten.

Das Nameserver update geht schnell, mit dig (mehrmals) lassen sich anscheinend die Einträge ‘refreshen’.

Nur nicht vergessen, auch auf der lokalen Maschine das lookup zu forcieren: sudo killall -HUP mDNSResponder

Und Nützlich ist auch:

 

rsync -rva source.domain:directory destionation.domain:target/

 

plesk bin pleskrestore –restore   /path/to/backup  -verbose   -only-sites domain.be -domain-name domain.be

Eventuell quota anpassen

plesk bin subscription_settings –info domain.com
plesk bin mail –update infodomain.be -mbox_quota 1G
https://docs.plesk.com/en-US/obsidian/cli-linux/37982/

Nextcloud 4-Byte support -nicht vergessen “Barracuda” check/setting Mysql
mysql> show variables like ‘innodb_file_format’;

Code Snippets

Code Snippets

Show / hide signature field in Gravity Forms on desktop / mobile

add a custom CSS to the field like “signpad”

Add the following to your style.css

@media (hover: hover) {
.signpad {
display: none;
}
}

Done!

 

NRW digital (geht oder geht nicht)

Was macht man, wenn der Staat von seinen Bürgern — zum Beispiel bei der Steuererklärung — Perfektion verlangt, selbst aber nicht in der Lage ist, Dienstleistungen bereitzustellen?

Verlässt man sich zum Beispiel darauf, dass man im Rahmen des Programms “einheitlicher Ansprechpartner” eine Gewerbeanmeldung elektronisch abgeben kann, hat man einfach nur Pech gehabt.

Gut, es gibt einen Unterschied zwischen den Bundesländern und man kann vielleicht nicht generalisieren.

Ich spreche hier von NRW. Im Gegensatz zu Hessen ist hier noch eine weitere Registrierung zwischengeschaltet.

Es wäre ja nicht weiter schlimm, funktionierte es auch. Tut es aber nicht. Obendrein ist es so liederlich programmiert, dass für einen normalen Benutzer noch nicht einmal die Fehlermeldungen sichtbar sind – diese sind schlichtweg vergessen worden.
Vermutlich gibt es wohl wissentlich keine Hotline, sondern nur eine E-Mail-Adresse zur Nachfrage.

Ich bin mal gespannt was aus meiner Frage wird. Und falls mit noch jemand erklären kann, was eine vollelektronische Gewerbeanmeldung (vielleicht im Vergleich mit einer halbelektronischen oder digitalen Gewerbeanmeldung ist) wäre ich richtig dankbar.

“Sehr geehrte Damen und Herren,

die „vollelektronische“ Gewerbeanmeldung funktioniert leider nicht.

Nach Eingabe der Credentials im Servicekonto wird nur noch ein weisser Bildschirm angezeigt (ohne Fehlermeldung, HTTP Fehler ist aber 405 – der Programmierer hat wohl eine entsprechende Fehlerseite/Anzeige vergessen).

An wen kann ich mich wenden, der Chatbot auf ihrer Website ist wenig hilfreich.

Viele Grüße”

Man hält es leider auch nicht für notwendig, eine Bestätigung zum Beispiel in der Form “danke, wir haben Ihre E-Mail erhalten und werden sie mal bearbeiten” zu versenden.

Welch ein schlechter Service!

Aber – wen wundert es in einem Land, in dem kaum jemand etwas von “Quality of Service” oder “Service Level Agreements” gehört zu haben scheint …

Gründen in NRW?

Erfolgreich digitalisieren

Ich will offen zu Ihnen sein: Von Beratern, die mit einem Absolutheitsanspruch daherkommen, halte ich nichts. Ganz schlimm sind diejenigen, die plötzlich alles “digitalisieren“ wollen oder dauernd von einer “Papierallergie” reden – alles schon erlebt!

Doch der Reihe nach.

Keiner kennt Ihr Geschäft besser als Sie selbst (vielleicht von Ihrem Steuerberater abgesehen).

Ernüchterung 1

Wenn Ihr Geschäftsmodell im Grundsatz nicht stimmt, dann wird auch die Digitalisierung nicht viel helfen.

Ernüchterung 2

“Digitalisierung” ist nicht neu. Hierbei meine ich nicht nur die digitale Technik, sondern auch die Gedanken an deren allumfassende Auswirkungen. Lesen Sie mal Tom Peters, „Der Innovationskreis“, ist etwa 20 Jahre alt und voll mit konkreten Vorschlägen, die gerade in Deutschland hochaktuell sind (Stichwort “Digitalisierung”). Antiquarisch sind vielleicht noch ein paar Exemplare zu finden. Sie werden glauben, man hätte beim Parteitag 2019 einer beliebigen deutschen Partei (SPD, CDU, CSU, Grüne, Linke) daraus zitiert!

Chance

Diejenigen, die glauben, “ihre Hausaufgaben” schon gemacht zu haben, ohne einen kontinuierlichen Wandel zu implementieren, schlafen jetzt. Zischen Sie vorbei!

Chancen erkennen und nutzen

Der digitale Wandel hat Werkzeuge hervorgebracht und Möglichkeiten geschaffen, die es vorher noch nicht gab, die zu kompliziert und teuer waren oder die Sie eventuell noch nicht kennen. Man kann nicht alles wissen.

Der Kunde entscheidet

Hier sind auch die allerersten Ansatzpunkte für Optimierungen und Veränderungen. Selbst wenn Sie einen Internet-Shop mit tollen Produkten betreiben, hilft es Ihnen wenig, wenn ihr altes, papiergebundenes Warenwirtschaftssystem Ihrer Kundin keinen aktuellen Status ihrer Bestellung übermitteln kann. Sie wird nicht wiederkommen – solange Sie nicht der einzige sind, der metrische Zoll-Schrauben, blinkenden Nagellack oder Raketenantriebe produziert.

Seien Sie radikal und behutsam zugleich!

Schubladendenken hilft genau so wenig wie krampfhaftes Festhalten an Bestehendem.

Sprechen Sie mit Ihren Mitarbeitern und hören Sie zu!

Niemand (außer Ihnen und vielleicht Ihrem Steuerberater) kennt Ihr Geschäft besser als Sie.

Etablieren sie Veränderung als kontinuierlichen Prozess!

Das, was heute gut ist, nützt morgen vielleicht wenig, verleitet aber zum Festhalten. Wer stillsteht, verschwindet!

Kleine Schritte

Solange es keine anderen Zwänge gibt (der letzte Techniker für Ihren Mainframe ist im Ruhestand), wählen Sie den Weg der kleinen Schritte und setzen Sie Veränderungen stufenweise um. Beziehen Sie Ihre Mitarbeiter ein! Nichts ist schlimmer als Opposition gegen Neuerungen im eigenen Laden.

Seien Sie vorbereitet!

Visualisieren Sie ihr Geschäftsmodell! Sie kennen vielleicht alle Details, aber Ihre Berater nicht. Schaffen Sie die Grundlage für eine gemeinsame Sprache!

Denken Sie nicht in technischen Lösungen – dafür gibt es Experten.

Formulieren Sie lieber, WAS Sie erreichen wollen, und lassen Sie sich Wege zeigen!

Spielen Sie Buzzword Bingo und legen Sie Begriffsdefinitionen an!

Fragen Sie nach! Experten verwenden Begriffe, die nicht jeder versteht, die vielleicht sogar niemand versteht. Falls Präsentationen Definitionen nicht gleich mitliefern, machen Sie dies zum ersten Punkt der Frage-Runde!

Seien sie wachsam!

Wenn in (formalen) Dokumenten plötzlich neue Begriffe eingeführt werden: Fragen Sie nach dem Grund! Meilensteine sollten Meilensteine bleiben und nicht plötzlich „Knowledge Points“ heißen.

Legen sie ein Verzeichnis mit Begriffen und Definitionen an!

(Ja, das ist eine Wiederholung: Es ist wichtig!)

Ich habe einmal in einem internationalen Flugsicherungsprojekt gearbeitet. Wir haben fast alles richtig gemacht, aber nur fast. Alle Beteiligten waren sich einig, dass die Definition “Alert State“ bei sicherheitsrelevanten Situationen die Eskalations-Stufen von 1-3 kennt. Der Fehler war, dass wir stillschweigend vorausgesetzt haben, dass alle beteiligten Nationen die Stufe 1 als die höchste und 3 als die niedrigste angesehen haben. Für ein Land traf das aber nicht zu. Zum Glück haben wir es rechtzeitig gemerkt und es ist nichts passiert.

Denken Sie aus Kundensicht!

Ein ganz schwieriges Thema in Deutschland. Das Internet ist gnadenlos, Bewertungen sind alles – doch wer macht sich die Mühe, eine Bewertung zu schreiben? Jemand, der sich ärgert, eher als jemand, der zufrieden ist. Und der Kunde weiß, was geht – kein Bearbeitung-Update für eine Woche? Geht nicht!

Bauen Sie einen Prototyp

Wenn immer möglich, bauen Sie einen Prototyp (oder lassen Sie bauen). Simulieren Sie das System, noch ist es einfach zu optimieren. Sie werden Schwachstellen finden. Das ist gut! Entwickeln Sie bereits jetzt Teststrategien und Prozeduren für das Endprodukt!

Denken Sie trotzdem “Industrialisierung”

Ihr Prototyp mag eine ‘Bastellösung’ sein und gut funktionieren. Vergessen Sie bitte trotzdem nicht die Anforderungen an ein professionelles Produkt. Es gibt Regelungen, die Eingehalten werden müssen (z.B. DIN/EC,  DSGVO, VDE) und nicht jedes Design eignet sich für industrielle Fertigung.

Nun endlich ein Ansatz einer Definition:

Digitalisierung

In einem anderen Artikel habe ich den Begriff “Digitalisierung” einmal als “Eine Kiste voller Träume!” bezeichnet. Das trifft es immer noch recht gut, denke ich. “Digitalisierung” ist wie “Industrie 4.0” oder “Cyber” ein Modebegriff, der nicht fest umrissen und inzwischen (in Deutschland) mit Erwartungen, aber auch mit Ängsten überladen ist. Gemeint ist wohl die Optimierung, Transformation und Anpassung von Geschäftsmodellen mit all ihren kulturellen und sozialen Nebeneffekten durch digitale Technologien.

Im Rahmen dieses Artikels möchte ich “Digitalisierung” als Einleitung einer Transformation / Veränderung auch, aber nicht ausschließlich mittels digitaler Technologien verstanden wissen.

Wir brauchen keine Programmierer

Mal wieder gab es eine Diskussion, ob “Programmieren” in deutschen Schulen ein Pflichtfach werden soll oder ob man sich bemüht analytisches Denken zu fördern um so den Herausforderungen der “Digitalisierung” gerecht zu werden.
Für mich ist dies ist ein Schritt in die richtige Richtung, aber gleichzeitig frage ich mich immer noch warum wir immer noch so überrascht tun bei allen, das die “Digitalisierung” betrifft?
Der digitale Wandel hat etwa dann eingesetzt, als analoge Fotoapparate begannen, vom Markt zu verschwinden. Das ist nun schon so lange her, dass sich kaum noch jemand an den genauen Zeitpunkt erinnert.
Natürlich beherrscht das ‘digitale’ Medium Internet die Kommunikation. Sein ‘nicht vorhanden sein’, kann Landflucht und Abwanderung in Städte bewirken neue Industrien und Erwerbsmodelle erschaffen und nicht wandlungsfähige zerstören.
Ich bin nun 59, gehöre so mit der Generation an, die mit Schaffung des World Wide Web das Internet aus seiner militärischen und universitären Nische geholt und zu dem gemacht hat, was es bis vor kurzen war.
Diese Diskussion, ob Kinder beziehungsweise Schüler programmieren lernen sollen, halte ich für nicht zielführend. Natürlich sollte man analytisches Denken fördern, doch darum geht es nicht. Die Frage sollte doch sein: welches Wissen ist nötig um sich den zukünftigen Herausforderungen an die Digitalisierung stellen zu können? Natürlich gibt es unendlich viele soziale und ökonomische Aspekte, aber auch ganz einfache, technische, die es zu zunächst verstehen gilt. Das Internet ist vor allem ein Medium, dass auf der technischen Ebene die Möglichkeit bereitstellt, Information auszutauschen.
Was man damit macht und wie man damit umgeht steht auf einem anderen Blatt.
Aber, um zu verstehen, was man damit machen kann und wo die Chancen und Risiken liegen führt kein Weg daran vorbei, zumindest in groben Zügen dieses technische Gebilde zu verstehen.
Machen Sie doch einfach mal ein Experiment: Fragen Sie einen Lehrer, einen Schüler und vielleicht einem Richter, ein grobes Blockdiagramm von dem Internet zu zeichnen, mit dem wichtigsten Komponenten und, ganz grob, einem möglichen Informationsfluss.
Viele sprechen von den Risiken und Chancen, programmieren im Unterricht vielleicht sogar kleine Computer oder fällen sogar Urteile bei denen sich manche die Haare raufen.
Aber wer versteht wirklich, worum es geht? Doch zurück zu der Frage, ob Schüler programmieren lernen sollen. Vielleicht. Wie im Werkunterricht. Um das Funktionsprinzip eines Motors (das halte ich immer noch für Allgemeinwissen) zu verstehen, bildet man ja auch keine Autoschlosser aus, oder fängt sogar an Motoren zu bauen.
Es gehört gar nicht so viel dazu, ein grobes Verständnis zu erlangen, wie Hosts, Nameserver, Übertragungsstrecken und Clients zusammenspielen, warum IP Adressen wichtig sind und weshalb wir alle so viel Angst vor Cookies haben sollen.
Wenn man dieses Zusammenspiel in groben Zügen begriffen hat, dann kann man auch darüber nachdenken, welchen Effekt zum Beispiel der amerikanische „Act of Information Freedom“ auf die Entwicklung von Unternehmen und Diensten wie zum Beispiel Google Maps hatte und wie sich im Vergleich hierzu das Festhalten an klassischen Geschäftsmodellen, etwa der Verkauf von Kartendaten durch die Landesvermessungsämter entwickelt hat. So käme man dann über die Technik zu den sozialen und ökonomischen Aspekten. Das ginge sogar spielerisch, vielleicht in der Form einer Geschichte der Planung einer Reise zur Großmutter, dem Fluss von Informationen und Autos, die sich gegenseitig vor einem Unfall mit einem Wolf warnen und warum das ohne flächige Funkabdeckung, z.B. in Mecklenburg-Vorpommern oder auf der A7 nicht funktionieren kann.